Im Januar 2011 begann in Hessen der zweite flächendeckende Schulinspektionszeitraum. Erneut wird jede hessische Schule von einem Inspektionsteam des Landesschulamtes besucht und auf der Grundlage des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität (HRS) evaluiert. Bei der zweiten Schulinspektion werden auch die Ergebnisse der ersten Schulinspektion berücksichtigt.
Ziel der externen Evaluation in Hessen ist es, Anstöße für eine wirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung zu geben. Durch die Inspektion wird sowohl die zielführende pädagogische Arbeit der betrachteten Schule sichtbar als auch Handlungserfordernisse, die bislang nicht im Fokus der Schule lagen. Dazu erhält die Schule einen Bericht über Stärken und Handlungserfordernisse und eine Bewertung zum Qualitätsstand der pädagogischen Arbeit. Die Ergebnisse aller Inspektionen in Hessen (etwa in Form von Jahresberichten ) geben darüber hinaus Hinweise für notwendige Entwicklungen und zu berücksichtigende Arbeitsfelder im Bildungssystem.
Auch wenn die zweite Schulinspektion inhaltliche Neuerungen und technische Optimierungen enthält, werden bewährte Verfahrensbestandteile fortgeführt wie zum Beispiel
die Vollevaluation aller Schulen über ausgewählte Kriterien des HRS ,
Materialien zur Vorbereitung der Schulinspektion sowie zu den rechtlichen Grundlagen finden Sie hier .
Unterrichtsbeobachtungen
Reichen 20 Minuten aus?
Studie zum Einfluss der Dauer von Unterrichtsbeobachtungen auf die Objektivität von Rating-Urteilen zur Unterrichtsqualität von Adrian Zahn & Franziska Perels, Universität des Saarlandes