Die Interviews dauern in der Regel bis zu 30 bis 90 Minuten. Sie werden mit der Schulleitung, einer Gruppe der Lehrkräfte, den Eltern, den Schülerinnen und Schülern, mit sozial- und förderpädagogischen Fachkräften sowie mit dem nichtpädagogischen Personal (Schulhausverwaltung, Sekretärin, Bibliothekskräfte, etc.) geführt, bei Berufsschulen eventuell auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Ausbildungsbetriebe. In den Interviews sollen sich die Befragten zu Aspekten der schulischen Realität äußern und darüber hinaus die Eindrücke des Inspektionsteams aus der Dokumentenanalyse und den eigenen Beobachtungen vervollständigen sowie mögliche Unklarheiten beseitigen helfen. Die Fragen orientieren sich inhaltlich am Referenzrahmen und folgen weitgehend einem Leitfaden, der durch schulspezifische Fragestellungen ergänzt wird. Die Anzahl der zu Befragenden in den einzelnen Interviews liegt bei ca. sechs Personen. Die Interviews werden von einem Mitglied des Inspektionsteams geführt und von einem weiteren Mitglied protokolliert. Die Antworten aus allen Interviews werden anschließend in eine gemeinsame Protokolltabelle übertragen und lassen sich damit gegenüberstellen, vergleichen und auf die einzelnen Qualitätsbereiche bezogen auswerten.